Slider
Slider

Die Zeichnung. Laut Wikipedia ist eine Zeichnung ein Abbild, das ein Motiv in vereinfachender Weise mit Linien und Strichen darstellt. Dafür werden Bleistifte, Graphitstifte, Buntstifte, Kreiden, Fineliner, Füller, Tuschefedern, Kohle, Filzstifte und Marker verwendet. Nach der klassischen Auffassung betont eine Zeichnung im engeren Sinne die Umrisslinien eines Motivs. Diese Linien können mit Hilfe von weiteren Strichen (Schraffuren) ergänzt werden, um einen räumlichen Eindruck zu erzeugen.

Die Malerei. Bei der Malerei wird das Motiv durch den flächigen Einsatz von Farben und Tonwerten dargestellt. Wenn man eine Malerei anfertigt, malt man mit Pinsel und Farbe (Öl-, Acryl-, Aquarell-, Gouache-, Temperafarbe, Tusche) sowie in der Regel mit Verdünnungsmittel (Wasser, Terpentinöl) und Malmittel. Die malerischen Techniken sind Lasieren, Lavieren, pastoser Farbauftrag etc.. Die Farben werden meist vor dem Auftrag auf einer Farbpalette vorgemischt und danach auf das Trägermaterial aufgetragen. 

Die Grenze zwischen Malerei und Zeichnung verwischt umso stärker, je mehr die Eindeutigkeit der Linie in den Hintergrund tritt, z.B. durch Verwischen oder Verreiben.

Im oberen Animationsbeispiel habe ich beide Darstellungsmöglichkeiten zum Vergleich verwendet.

Während ich die Buntstiftzeichnung mit Hilfe von Linien, Strichen und Schraffurtechnik erstellt habe, entstand die gemalte Version durch das flächige Auftragen von Farbtönen. Das Verwischen (Schummern) der einzelnen Strichen zu glatten Farbverläufen und Flächen habe ich bewusst vermieden, um die Abgrenzung zur Malerei nachvollziehbar zu machen. Mit beiden Methoden ist eine fotorealistische Darstellung möglich.

Ob Zeichnung oder Malerei, es gilt immer der Grundsatz: von grob zu fein